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CVI Technologie als eine robuste Lösung für Videoüberwachung

11.08.2019 00:00

Die Abkürzung HDCVI steht für High Definition Composite Video Interface und stellt eine praktikable und zu empfehlende Technologie für die Videoüberwachung dar. Nachfolgend sollen die wesentlichen Vor- und Nachtteile von CVI-Kameras vorgestellt werden.

(+) Anschaffungskosten

Die Anschaffung von CVI-Kameras ist gegenüber anderen Kamerasystemen in der Regel kostengünstiger. Somit kann bereits beim Erwerb der Kameras bares Geld gespart werden.

(+) Anschluss, Kamera und Übertragung

CVI-Kameras zeichnen sich in vielfältiger Hinsicht durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit aus. So können mehrere CVI-Kameras an einen einzigen Videorekorder angeschlossen werden. Hierbei ist ein Anschluss von Kameras mit einer maximalen Auflösung von bis zu acht Megapixel (4K-Bildqualität) möglich. Ferner bestehen bei der Nutzung der CVI-Technologie keine zeitlichen Verzögerungen hinsichtlich der Übertragung der Kamerabilder.

(+) Kabel

Für den Anschluss der CVI-Kameras an den Videorekorder können Koaxialkabel genutzt werden, sofern diese qualitativ hochwertig sind. Folglich können bei der Umstellung von einem älteren bestehenden Videoüberwachungssystem auf die CVI-Technologie Kosten vermieden werden, da ein Austausch der Kabel nicht notwendig ist. Der Vorteil einer Nutzung von Koaxialkabeln besteht darin, dass die Kabel unterschiedlichen Witterungsverhältnissen standhalten. Somit eignen sich CVI-Systeme hervorragend für den Außeneinsatz. CVI-Systeme können insbesondere im Rahmen von Großprojekten genutzt werden, da in diesem Zusammenhang der Aspekt einer stabilen Funktionsweise des gesamten Videoüberwachungssystems sehr bedeutsam ist.

(+) Einstellung der IP-Adresse

Darüber hinaus ermöglichen CVI-Kameras eine einfache Handhabung bezüglich der Einstellung von IP-Adressen. Während bei IP-basierten Überwachungssystemen eine Zuweisung von IP-Adressen für jede einzelne IP-Kamera notwendig ist, muss bei CVI-Systemen lediglich eine IP-Adresse für den Videorekorder vergeben werden. Die Zuweisung kann dabei entweder manuell oder automatisch erfolgen. Sofern die DHCP-Funktion aktiviert ist, wird die IP-Adresse für den Videorekorder automatisch vom Internet-Router zugewiesen.

An dieser Stelle sollen jedoch auch einige Nachteile von CVI-Kameras erwähnt werden.

(-) Materialaufwand

Im Gegensatz zu IP-basierten Überwachungssystemen erfordert der Betrieb von CVI-Kameras für jede Kamera ein separates Kabel bis zum Videorekorder.

(-) Speicherung der Aufnahmen

Bei der Nutzung von IP-Kameras können in jede einzelne Kamera MikroSD-Karten eingesetzt werden, so dass die Aufnahmen der übrigen Kameras bei Beschädigung einer IP-Kamera dennoch vorhanden sind. Für CVI-basierte Überwachungssysteme können hingegen keine MikroSD-Karten verwendet werden. Bei CVI-Systemen werden die Aufnahmen zentral auf dem Videorekorder gespeichert.

Im Gesamtbild lässt sich abschließend festhalten, dass die Vorteile von CVI-Kameras deutlich überwiegen und der Einsatz der CVI-Technologie gegenüber anderen Übertragungsoptionen zu empfehlen ist.

Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von uns beraten! Wir helfen Ihnen bei Fragen rund um die Videoüberwachung per IP Kamera oder zu anderen artverwandten Themen immer gern weiter. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag unter der Telefonnummer +49 211 975-327-07.